Madrid – Olé

Sombrero, Guacamole, la playa und Olé – da hören die Spanischkenntnisse dann auch schon wieder auf. Aber immerhin! Für’s la vida loca im capital de Espana reicht‘s allemal. Und damit: Willkommen in Madrid!

Wie man es von einer pulsierenden Metropole mit spanischem Regierungssitz erwartet, bestimmt das „Gehetze“ den ersten Eindruck der Großstadt. Den „big city hustle“ gibt es eben nicht nur im Big Apple! Auch in Madrid wird das Stadtbild von gestressten Passanten, überfüllten U-Bahnen und schicken Geschäftsleuten bestimmt. Ob man sich zur Prime Shopping time durch die Geschäfte kämpft, von einem wild-hupenden Taxifahrer durch die Stadt gefahren wird oder der überfüllte Bus zum dritten Mal nicht an einer Station halten konnte – das alles gehört zum Alltag eines spanischen Großstadtlebens. Und eben dieses spielt sich vor einer der schönsten Kulissen des Landes ab. In Madrid haust eben nicht nur die Royale Familie wie Könige: herrschaftliche Wohnhäuser, renommierte Parkanlagen und mit Stuck besetzte Räume geben der Hauptstadt ihren königlichen Glanz. Gepaart mit kleinen Gassen und süßen Lokalen entsteht eine authentische und einladende Atmosphäre, die Madrid nicht nur für Architekturfans zu einem attraktiven Reiseziel macht.

Da ich für ein Auslandssemester die pulsierende Hauptstadt vier Monate lang meinen Wohnsitz nennen durfte, konnte ich hinter die Royale Fassade blicken und traf trotz Großstadtrubel auf jede Menge versteckte Ruheoasen. Ich konnte erkennen dass das Genießen und das Leben im madrilenischen Alltagsleben einen anderen Stellenwert hat, als ich es von Zuhause kannte. Da ist es nichts Außergewöhnliches zum Mittagessen ein gemütliches Glas Rotwein zu trinken – und wenn dann auf einmal die halbe Flasche leer ist, dann ist das auch nur halb so schlimm. Generell wird das Ausgehen in Madrid groß geschrieben. Eigentlich nicht nur groß, sondern fett und kursiv und unterstrichen und markiert, denn um’s Ausgehen kommt man einfach nicht herum. Man trifft sich auf einen Cafe con Leche, verabredet sich zum Mittagessen, hat ein gemeinsames Cena oder genießt die unterschiedlichsten Variationen von Schinken in Madrid’s typischen Jamon-bars. Zur späteren und damit meine ich vieeeeeel späteren Stunde zieht man dann weiter in Bars oder Clubs. Nach dem ein oder anderen Glas Tinto de Verano bleibt bei klassischer Flamenco-Musik oder in hippen Großraumdiskos kein Tanzbein verschont.

Wie bereits gesagt, sind die Spanischen Ausgehzeiten für uns Deutsche unmenschlich. So braucht man sich vor 1 Uhr gar nicht erst in einem Club blicken lassen. Doch nicht nur abends ticken die Uhren in Spanien anders: Mittag isst man um 3, Abend um 9 und dass man nachmittags Zeit für ein 2 Stündiges Schläfchen hat steht natürlich auch außer Frage.

Also, jede Menge Unterschiede an die ich mich erst einmal gewöhnen musste – die ich aber auch sehr schnell lieben lernte.

Auch kulinarisch hat Madrid ganz schön was zu bieten. Süße Café’s, gemütliche Tavernen, schicke Restaurants und beeindruckende Markthallen. Typische Köstlichkeiten, traditionelle Feste, klassische Bräuche und besondere Getränke. Faszinierende Architektur, pulsierende Stadtteile und schöne Einkaufsmöglichkeiten. Das alles ist Madrid. Und natürlich die immer wiederkommende Frage: Athlético oder Real?

Eine Liste meiner Favoriten & Highlights folgt #comingsoon

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